Begrüßungsabend

Zum Auftakt des 73. Deutschen Juristentages lädt der Hamburger Senat zu einem Empfang in den prachtvollen Großen Festsaal des Rathauses ein. Hier findet alljährlich auch das MatthiaeMahl, das weltweit älteste noch begangene Festmahl, statt. Lassen Sie sich herzlich willkommen heißen und genießen Sie einen geselligen Abend unter den 62 Stadtwappen des alten Hansebundes und gewaltigen Gemälden mit der Geschichte Hamburgs. Entdecken Sie eine der Kuriositäten der Illustrationen: Auf einem Wandgemälde segnet ein Bischof das Nichts. Hier kniete einmal ein Mensch, der später wegretuschiert wurde. Denn, so befand der Senat: Ein Hamburger beugt sich vor niemandem.

Di15.09.19:00−20:30 Uhr

Code 2031

Rathaus Hamburg, Rathausmarkt 1

kostenfrei

Law & Order … some drinks

Seit dem 68. djt in Berlin nicht mehr wegzudenken: die Law & OrderParty. In Hamburg wird die Party in einer coolen urbanen Location in unmittelbarer Nähe des CCH steigen. Der neugotische Backsteinbau aus dem 19. Jahrhundert war ursprünglich das Verwaltungsgebäude des früher auf dem Messegelände gelegenen Kohlekraftwerks „Karoline“. Um Platz für eine neue Straße zu schaffen, wurde das Gebäude in der Mitte zerschnitten, mit einer Glasfassade versehen und findet sich heute buchstäblich unter dem Dach einer Messehalle wieder. Mehrere ClubDJs legen für die Law & OrderParty auf verschiedenen Tanzflächen des historischen Gebäudes auf, in dem normalerweise renommierte, teils europaweit bekannte Clubs residieren.

Do17.09.ab 22:00 Uhr

Code 4182

Karoline, Karolinenstraße 45 (U-Bahnhof Messehallen)

10 Euro

DAV Jura-Slam

Liebeslyrik über das „Trennungsprinzip“, die Lebensgeschichte von Frank Forderung und Heidi Hypothek und flammende Aufrufe für die Demokratie – das Spektrum der Themen und Vortragsstile bei einem JuraSlam ist breit gestreut. Beim DAV JuraSlam treten Nachwuchsjuristinnen und juristen als Slammer mit kurzen Vorträgen in einem Wettstreit gegeneinander an, frei nach dem Motto: In jedem Juristen steckt das Wrack eines Poeten (Clarence Darrow). Ziel ist es, Spaß zu haben, in nur je zehn Minuten das Publikum zu begeistern und die Menge ausflippen zu lassen, denn gewonnen hat, wer den lautesten Applaus einheimst. Der Gewinner nimmt am großen Finale in Berlin teil.

Di15.09.ab 21:00 Uhr

Code 2041

Körber-Forum, Kehrwieder 12

kostenfrei

Festkonzert und Juristennacht in der Elbphilharmonie

Die Elbphilharmonie ist seit ihrer Eröffnung im Januar 2017 Anziehungspunkt für Hamburger und Gäste aus der ganzen Welt. An drei Seiten von Wasser umgeben, trohnt ein etwa 80 Meter hoher gläserner Neubau auf dem backsteinernen Kaispeicher A, der ursprünglich als Tee, Tabakund Kakaolager genutzt wurde. Bereits der Weg ins Gebäude über eine 80 Meter lange, leicht gekrümmte Rolltreppe, die „Tube“, ist ein besonderes Erlebnis.

Im Herzen der Elbphilharmonie befindet sich der große Konzertsaal, der für eine akustische Entkopplung auf 362 Stahlfedern ruht. Dem Konzept der Wein­bergArchitektur folgend befindet sich das Orchester in der Mitte des Saales, während die Ränge rundherum steil ansteigen. Kein Zuhörer ist weiter als 30 Meter vom Dirigenten enfernt, weswegen trotz der Größe mit 2.100 Plätzen eine außergewöhnliche Nähe zur Musik entsteht. Für eine optimale Akustik wurde eine besondere „weiße Haut“ entwickelt; 10.000 individuell gefräste Gipsfaserplatten streuen den Schall gezielt in alle Winkel.

Exklusiv für die Teilnehmer des 73. Deutschen Juristentages wird an diesem Abend das NDR Jugendsinfonieorchester unter der Leitung von Stefan Geiger im Rahmen des Festkonzertes zu hören sein. Das NDR Jugendsinfonieorchester setzt sich aus den Akademisten des NDR Elbphilharmonie Orchesters, Studenten der deutschen Musikhochschulen und ausgewählten Preisträgern des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ zusammen. In den vergangenen Jahren arbeitete das Orchester mit renommierten Dirigenten wie Alan Gilbert, Thomas Hengelbrock, Krzysztof Urbañski, Matthias Pintscher und Christoph Eschenbach.

Im Rahmen des Festkonzerts erklingt die Sinfonie Nr. 5 von Gustav Mahler: eine Trompetenfanfare als Eröffnung des Trauermarsches, ein aufbrausender, bewegter stürmischer 2. Satz, ein weitgehend unbeschwertes Scherzo mit Ländlerund Wal­zermelodien, als Ruhepunkt der Sinfonie das berühmte Adagietto, ein verträum­tes „Lied ohne Worte“, bekannt aus Luchino Viscontis Film „Tod in Venedig“, und ein Finalsatz, der mit einem furiosen Taumel endet. Nach anfänglichen Schwierigkeiten – „Die Fünfte ist ein verfluchtes Werk. Niemand capiert sie“, beklagte sich Mahler nach einer Aufführung 1905 – gilt die 5. Sinfonie heute als eine der beliebtesten Sinfonien Gustav Mahlers.

Im Anschluss an das Festkonzert haben Sie Gelegenheit, den Abend in den über viele Etagen reichenden Foyers des Großen Saals bis nach Mitternacht gesellig ausklingen zu lassen. Die Foyers sind großzügig um den Konzertsaal herum ange­legt und bieten mit atemberaubenden Ausblicken über die Stadt, die Elbe und den Hafen eine angemessene Kulisse für anregende Gespräche, zu deren Start für ein Getränk zum Anstoßen sowie einen kleinen Imbiss gesorgt sein wird. Das Bucerius Saxophon Quartett und das Duo Nervling unterhalten Sie musikalisch.

Mi16.09.ab 20:00 Uhr

Code 3122

ermäßigt

Code 3132

Platz der Deutschen Einheit 1

Preis: 80 Euro, Studierende und Referendare 40 Euro (begrenztes Kontingent); einschließlich Getränk, Imbiss und 6-Euro-Verzehrgutschein.

Hamburger Richtertheater

Das Hamburger Richtertheater besteht seit Beginn der achtziger Jahre und hat seitdem mehr als ein Dutzend Theaterproduktionen aus allen möglichen Genres auf die Bühne gebracht.

Für den 73. Deutschen Juristentag wird das Hamburger Richtertheater mit Oscar Wildes „Lord Arthur Saviles Verbrechen“ zu sehen sein. In diesem Stück ironisieren Oscar Wilde und Constance Cox so ernste Themen wie Pflicht und Moral: Der junge, reiche, aber nicht allzu intelligente Lord Arthur Savile steht kurz vor der Heirat mit Sybil Merton. Sybils Mutter verlangt von ihm, sich aus der Hand lesen zu lassen, um ganz sicher zu gehen, dass die Ehe glücklich wird. Dabei kommt heraus, dass Lord Arthur keinen Makel aufweist – außer einem dunklen Punkt: Er wird einen Mord begehen. Lord Arthur beschließt, dieses unerfreuliche Ereignis möglichst schnell hinter sich zu bringen. Doch das erweist sich als gar nicht so einfach …

Führung mit Vortrag

Do.17.09.20:00−ca. 22:15 Uhr

Code 4162

Kellertheater, Johannes-Brahms-Platz 1

20 Euro

Richterkabarett mit dem Programm „In dubio prosecco“

Das Richterkabarett vermittelt Ihnen seine Sicht auf die Welt der Justiz und die restliche Welt nicht durch Übertreibung, sondern durch Untertreibung; die Realität in der Justiz ist einfach zu unglaubwürdig. Neun Richterinnen und Richter aus allen Teilen Deutschlands verarbeiten ihren Arbeitsalltag mit Satire und Spielfreude. Alles, was sie sagen und singen wollen, schreiben sie seit 2003 selbst. Lachen ist erlaubt. Bei der künstlerischen Gestaltung werden sie vom Kölner Theaterregisseur Janosch Roloff betreut.Nach zahlreichen Gastspielen in ganz Deutschland gibt es auch beim 73. Deutschen Juristentag wieder Neues aus der Anstalt des Rechts, dem Land der Richter und Blender, wo Staunen geboten und Lachen nicht verboten ist. Bei diesem Richtfest gilt natürlich: In dubio prosecco!

Mi16.09.20:00−ca. 22:15 Uhr

Code 3112

Do17.09.20:00−ca. 22:15 Uhr

Code 4172

Kulturhaus 73, Schulterblatt 73

23 Euro

Täuschung, Irrtum, höchste Vergnügung – Juristen und die Zauberkunst

Was verbindet Juristen mit der Zauberkunst? Gibt es etwas, was sie besonders für die Zauberei prädestiniert? Ähnelt das Denken in Tatbeständen und Rechts­folgen dem Denken in diskreten Methoden und überraschenden Effekten? Hat etwa auch Rechtsanwendung gelegentlich mit Illusion zu tun? Vielleicht ist es kein Zufall, dass schon ein Rechtstext aus dem Jahre 1514 (links) einen Taschenspieler am Werke zeigt. Droht dem, der gaukelt, Ungemach?

Die Juristen Christian Rauda und Peter Rawert führen gemeinsam mit den Zauberkünstlern Wittus Witt und Jan Logemann durch fünf Jahrhunderte des schönen Scheins. In Wort und Tat präsentieren sie den Beitrag, den Rechts­kundige zur Entwicklung der Zauberkunst geleistet haben. Er ist nicht zu unterschätzen. Der Abend ist Teil der Veranstaltungsreihe „Hamburger Zaubernächte“.

Do17.09.20:00−ca. 22:00 Uhr

Code 4152

Theater Sprechwerk, Sievekingdamm 2/Platz der Kinderrechte (U-Bahnhof Burgstraße)

29 Euro