Michel sehen und hören

Die evangelische Hauptkirche St. Michaelis ist der bekannteste Kirchenbau Hamburgs und das Wahrzeichen der Hansestadt. Der Michel, wie er nicht nur von Hamburgern seit jeher liebevoll genannt wird, weist eine wechselvolle Geschichte auf. Die Kirche brannte mehrfach ab, hat beide Weltkriege, teils mit sehr großen Schäden, überlebt, ist aber immer wieder aufgebaut und wiederholt restauriert worden.

Seit einer Generalsanierung vor zehn Jahren verfügt St. Michaelis über eine Orgelanlage von Weltrang. Im Kirchenraum befinden sich neben drei sichtbaren Instrumenten, der großen Orgel über dem Eingang, der Konzertorgel auf der Nordempore und der über der Südempore befindlichen Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Orgel, benannt nach dem in der Krypta ruhenden großen Sohn Johann Sebastian Bachs, das Fernwerk, eine im Dachboden versteckte Orgel, die aus der Höhe des Kirchendaches zu hören ist. Drei der vier Orgeln können von einem Zentralspieltisch aus, der an ein Airbus-Cockpit erinnert, zusammen gespielt werden.

Alexander Röder, Hauptpastor an St. Michaelis, wird die Geschichte der Kirche und die vielfältigen Besonderheiten des Kirchenraumes erläutern – eingebunden von Musik: Manuel Gera, Kirchenmusikdirektor an St. Michaelis, und Dr. Michael Labe, Richter am Oberlandesgericht und Organist am Michel im Nebenamt, werden die über 11.000 Pfeifen der Orgelanlage in vielfältiger Weise zum Klingen bringen

Fr18.09.17:30−18:30

Code 5091

Hauptkirche St. Michaelis, Englische Planke 1

kostenfrei

Rathausführung

Von den ersten Entwürfen bis zur Fertigstellung im Jahr 1897 vergingen 43 Jahre. Seitdem ist das im Stil der Neorenaissance erbaute Rathaus Sitz des Hamburger Senats und der Bürgerschaft; der Senat im rechten, die Bürgerschaft im linken Flügel. Wegen des sumpfigen Bodens ruht das Fundament des Rathauses auf rund 3.800 Holzpfählen. Genug, um 647 Räume – sechs mehr als der Buckingham
Palace – zu tragen, von denen viele, wie der Große Festsaal, der Kaisersaal oder die Ratsstube, für hanseatische Verhältnisse ungewöhnlich prunkvoll gestaltet sind. Geradezu schlicht nimmt sich dagegen der Plenarsaal aus, in dem sich die Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft auf die politische Debatte konzentrieren sollen.

Sie haben Gelegenheit, einen Teil der 647 Räume bei einer Führung durch das Rathaus zu besichtigen.

Mi16.09.9:00−10:00 Uhr

Code 3091

Do17.09.9:00−10:00 Uhr

Code 4021

Fr18.09.9:00−10:00 Uhr

Code 5021

Rathausmarkt 1

kostenfrei dank Unterstützung der Hamburgischen Bürgerschaft

Hamburger KomponistenQuartier

Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Adolf Hasse, Fanny und Felix Mendelssohn, Johannes Brahms und Gustav Mahler: In den Museen des KomponistenQuartiers lernen Sie diese sieben Persönlichkeiten der Hamburger Musikgeschichte als bedeutende Künstler wie auch als Privatmenschen kennen.

In einer der schönsten Straßen der Hansestadt gelegen, zeichnen sich die Ausstellungen durch den reizvollen Gegensatz zwischen traditionellem Charme und modernem, multimedialem Konzept aus. Bei einem exklusiven, geführten Rundgang erfahren Sie Bemerkenswertes aus dem Leben und Schaffen der ge nannten Komponisten und erhalten zugleich einen exemplarischen Überblick über mehr als zwei Jahrhunderte des Hamburger Musiklebens.

Im Rahmen der Führungen am 16. September um 10 Uhr und um 14 Uhr sowie am 17. September um 14 Uhr hält Dr. Alexander Odefey, Vorstand des KomponistenQuartier Hamburg e. V., einen Einführungsvortrag zu Mahlers 5. Sinfonie, die im Festkonzert am Abend des 16. September in der Elbphilharmonie erklingen wird. Hierbei haben Sie Gelegenheit, auf einem seltenen Welte-Mignon-Reproduktionsklavier Gustav Mahler als Interpreten einer von ihm selbst eingespielten Klavierfassung des Trauermarsches zu erleben.

Führung mit Vortrag

Mi16.09.10:00−11:00 Uhr

Code 3052

Mi16.09.14:00−15:00 Uhr

Code 3102

Do17.09.14:00−15:00 Uhr

Code 4092

Führung ohne Vortrag

Do17.09.10:00−11:00 Uhr

Code 4042

Fr18.09.10:00−11:00 Uhr

Code 5042

Fr18.09.14:00−15:00 Uhr

Code 5072

Peterstraße 28

Preis: 9 Euro; um eine Spende für Vortrag bzw. Führung wird gebeten.