Rahmenprogramm

Aalto-Theater

Es beheimatet nicht nur das Aalto-Musiktheater, das Aalto Ballett Essen und die Essener Philharmoniker, sondern ist auch eine architektonische Sehenswürdigkeit. Der finnische Architekt Alvar Aalto, der wie Gropius oder Mies van der Rohe zu den bedeutendsten Repräsentanten der Architektur im 20. Jahrhundert zählt, hat hier sein Konzept der „Humanen Architektur“ – deren oberstes Ziel das Wohlbefinden der Menschen innerhalb der Gebäude ist – konsequent vom Grundriss bis zum Portal verwirklicht. Schließlich erwartet Sie ein Blick hinter die Kulissen eines Theaterabends.

Führungen
  • Mi 14.09   15:00—17:00 Uhr Code 3201
  • Fr 16.09   10:30—12:30 Uhr Code 5051
  • Aalto-Theater, Opernplatz 10
  • kostenfreie Führung des Vereins Justiz und
    Kultur im Landgerichtsbezirk Essen e.V.

Grillo-Theater

Das vom Essener Industriellen Friedrich Grillo gestiftete Theater im Stadtkern von Essen zählt zu den ältesten im Ruhrgebiet. 1892 im Stile der Neorenaissance erbaut, wurde es nach der Zerstörung des Zuschauerraumes im Zweiten Weltkrieg 1950 im Stile des Nachkriegsklassizismus wiederaufgebaut. 40 Jahre später, unter Leitung des Essener Architekten Prof. Werner Ruhnau, wandelte es sich zum multifunktionalen Spielraum. Einen historischen Rückblick bietet der Sohn von Werner Ruhnau, der in Essen tätige Architekt Georg Ruhnau, der die Philosophie des neuen Spielraums erläutert und mit Beispielen von der Antike bis zur Gegenwart die Kunst des Theaterbauens lebendig werden lässt.

Führungen
  • Mi 14.09   14:00—16:00 Uhr Code 3171
  • Do 15.09   14:00—16:00 Uhr Code 4141
  • Grillo-Theater, Theaterplatz 11
  • kostenfrei dank Unterstützung der
    Juristischen Gesellschaft Ruhr e.V.

Kultur-Lunch im ChorForum

1884 lud der Städtische Musikdirektor Georg Hendrik Witte den Komponisten Johannes Brahms erstmals ein, in einem Konzert des Essener Musikvereins mitzuwirken. Mit der Aufführung seiner Chorwerke war Brahms hoch zufrieden – der Beginn einer Freundschaft, auf deren Grundlage sich die Stadt Essen zu einer Hochburg der Brahms-Interpretation entwickeln sollte. Beim Kultur- Lunch wird die besondere Beziehung zwischen dem Komponisten und der Stadt hörbar. Ein besonderes Ambiente bietet die St. Engelbert Kirche. Der ehemalige Kirchenraum beherbergt die Stiftung ChorForum Essen, die sich für die Förderung der Chor- und Musikarbeit im Umfeld von Essen einsetzt.

  • Mi 14.09   13:00—15:00 Uhr Code 3122
  • Stiftung ChorForum Essen,
    Fischerstraße 2–4
  • Veranstaltung der Stiftung ChorForum,
    der Juristischen Gesellschaft Ruhr e.V. und
    des Vereins Justiz und Kultur
    im Landgerichtsbezirk Essen e.V.
  • Preis: 5 Euro

Alte Synagoge

Die 1913 fertig gestellte Alte Synagoge in Essen ist das größte freistehende Synagogengebäude nördlich der Alpen und gehört bis heute zu den besterhaltensten und architektonisch eindrucksvollsten Zeugnissen jüdischer Kultur der Vorkriegszeit in Deutschland. Während der Novemberpogrome 1938 wurde die Synagoge durch Brandstiftung im Inneren stark beschädigt – nur ihr Äußeres blieb dank der massiven Bauweise nahezu unversehrt. Mittlerweile wurde die Alte Synagoge im Innenraum aufwändig restauriert und ist heute ein Ort für die Begegnung mit der jüdischen Kultur.

Führungen
  • Di 13.09   11:00—12:30 Uhr Code 2031
  • Fr 16.09   10:30—12:00 Uhr Code 5021
  • Alte Synagoge Essen,
    Edmund-Körner-Platz 1
  • kostenfrei dank Unterstützung der
    Juristischen Gesellschaft Ruhr e.V.

Museum Folkwang

„Das schönste Museum der Welt“ – diesen Namen gab Paul J. Sachs, Mitbegründer des MoMA, dem Museum Folkwang bei einem Besuch in Essen im Jahr 1932. Das 1902 von Karl Ernst Osthaus in Hagen gegründete Museum hatte zu diesem Zeitpunkt Weltruf erlangt. Es gehört heute zu den bedeutendsten Kunstmuseen in Deutschland. Zum Auftakt des Kulturhauptstadtjahres 2010 wurde es dank großzügiger Hilfe der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung unter Leitung von Berthold Beitz neu eröffnet. Der renommierte britische Architekt Sir David Chipperfield hat in seinem ambitionierten Konzept den Neubau mit dem denkmalgeschützten Altbau harmonisch verbunden. Der Gedanke „Wandel durch Kultur, Kultur durch Wandel“, den der Museumsgründer vor mehr als 100 Jahren formulierte, hat bis heute nichts an Aktualität verloren. Auf der erweiterten Ausstellungsfläche präsentiert das Museum heute 600 Gemälde, 280 Skulpturen, etwa 12.000 Grafiken, über 50.000 Fotografien und Kunsthandwerk mit Keramiken aus mehr als 2000 Jahren Menschheitsgeschichte.

Führungen
  • Di 13.09   12:00—13:30 Uhr Code 2061
  • Do 15.09   14:00—15:30 Uhr Code 4121
  • Do 16.09   10:30—12:00 Uhr Code 5041
  • Museum Folkwang, Museumsplatz 11
  • kostenfreie Führung des Vereins Justiz und
    Kultur im Landgerichtsbezirk Essen e.V.