150 Jahre Deutscher Juristentag

150 Jahre Deutscher Juristentag 1860 bis 2010

 

Seit seiner Gründung im Jahr 1860 führt der Deutsche Juristentag e.V. – seit vielen Jahren im zweijährigen Turnus – die Deutschen Juristentage durch, auf denen Juristen aller Berufsgruppen und Fachrichtungen aktuelle rechtspolitische Probleme diskutieren und dem Gesetzgeber Lösungsvorschläge unterbreiten. Ging es zu Beginn der Vereinstätigkeit um die Herstellung der Rechtseinheit des Deutschen Reiches, widmete sich der djt nach der Jahrhundertwende intensiv der Ausgestaltung und Fortentwicklung des Rechts. Er löste sich 1933 auf und begründete sich erst 1949 wieder. Beschäftigte ihn zunächst die Rückführung der NS-Gesetzgebung und die Ausgestaltung des demokratischen Rechtsstaates, war der Juristentag ab Mitte der 1960er Jahre Wegbereiter zahlreicher Reformen, die eine Modernisierung der deutschen Gesellschaft in die Wege leitete.

 

Bis heute greift der djt aktuelle Themen auf, stößt zentrale rechtspolitische Diskussionen an und bringt Gesetzgebungsverfahren auf den Weg. Darüber hinaus hat der djt die deutsche Einheit und die europäische Integration begleitet und die Weiterentwicklung des europäischen Rechts zu seiner Aufgabe gemacht und hierzu – gemeinsam mit den Kollegen aus Österreich und der Schweiz – den Europäischen Juristentag initiiert.

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