Fachprogramm

Die Ausstellung „Die Rosenburg – Das Bundesjustizministerium im Schatten der NS-Vergangenheit“ ist Teil der Aufarbeitung der Geschichte des Justizministeriums.

Ein Team von Wissenschaftlern unter der Leitung des Historikers Prof. Dr. Manfred Görtemaker und des Juristen Prof. Dr. Christoph Safferling hat seit 2012 im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) mit dem „Rosenburg-Projekt“ untersucht, wie das Justizministerium in den 1950er und 1960er Jahren mit der NS-Vergangenheit seiner Mitarbeiter, den personellen und sachlichen Kontinuitäten, der Verfolgung von Verbrechen im Zusammenhang mit dem Holocaust sowie mit Amnestie und Verjährung umging.

Die Ergebnisse des Abschlussberichts „Die Akte Rosenburg. Das Bundesministerium der Justiz im Schatten der NS-Vergangenheit“ wurden in einer Wanderausstellung erstmals 2017 vorgestellt. Diese gliedert sich in neun Bereiche, die durch Stelen und Multimedia-Inhalte repräsentiert werden. Sie nähern sich u. a. durch Biographien oder Original-Aussagen dem jeweiligen Thema an.

Ziel dieser Ausstellung ist es, die Erkenntnisse der „Akte Rosenburg“ einem breiten Publikum vorzustellen und dadurch das Bewusstsein für das historische Unrecht zu schärfen. Die Ausstellung wird im Rahmen des 72. Deutschen Juristentages zugänglich sein und durch erläuternde Führungen des BMJV, deren Termine vor Ort bekannt gemacht werden, ergänzt.

„Die Akte Rosenburg ist bedrückend. Mehr als die Hälfte aller Führungskräfte im Ministerium waren ehemalige NSDAP-Mitglieder. Die Strafverfolgung von NS-Tätern wurde hintertrieben, die Diskriminierung einstiger Opfer fortgesetzt und die demokratische Erneuerung gebremst.“ (Heiko Maas, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz am 10.10.2016)

 

Öffnungszeiten

Dienstag

25.09.

 14:00 bis 18:30 Uhr

Mittwoch

26.09.

8:30 bis 18:30 Uhr

Donnerstag  

27.09.

8:30 bis 18:30 Uhr

Freitag

28.09.

8:30 bis 14:00 Uhr

 

 

Ausstellung „100% (R)echt! Feicke Juristen Cartoons“

Juristen gelten gemeinhin als humorlose Aktenfresser. Dieses Klischee nimmt der Hamburger Cartoonist Tim Oliver Feicke in seinen Zeichnungen aufs Korn – und widerlegt es damit zugleich, ist er doch im Hauptberuf selbst Richter. Feicke ist durch seine Cartoons in Richter- und juristischen Fachzeitschrift en bekannt. Seine „Juristen-Cartoons“ werden zum 72. Deutschen Juristentag 2018 am Tagungsort im CCL ausgestellt. Die Ausstellung ist Teil des bereits im Jahr 1992 durch das Sächsische Staatsministerium der Justiz ins Leben gerufenen Projekts „Kunst und Justiz“. Erleben Sie die vom Künstler selbst präsentierte Cartoon-Comedy-Show. Die Ausstellung ist dank Unterstützung des Sächsischen Richtervereins kostenfrei.

 

Öffnungszeiten

Dienstag

25.09.

 14:00 bis 18:30 Uhr

Mittwoch

26.09.

8:30 bis 18:30 Uhr

Donnerstag  

27.09.

8:30 bis 18:30 Uhr

Freitag

28.09.

8:30 bis 14:00 Uhr

  • CCL
  • kostenfrei